Thorwan's blog oder was sonst so passiert…

Even a Magical Device needs Mana

Posted on June 25, 2010

Mit viel medialem Getöse hat gestern der Verkaufsstart des iPhone 4 begonnen. Bei all dem Rummel könnte man fast vergessen, dass vor gerade einmal einem Monat ein ähnlicher Wirbel um ein anderes Apple-Gerät gemacht wurde: Das iPad. Ein Review erspare ich mir an dieser Stelle, wer daran interesse hat wird auf unzähligen anderen Seiten und Blogs fündig. Stattdessen möchte ich kurz auf ein paar Apps eingehen, die meines Erachtens nach aus dem einen oder Anderen Grund besonders erwähnenswert sind:

Marvel Comic Reader

Der Marvel Comic Reader ermöglicht es, aus dem riesigen Fundus an Comics seine Lieblinge in digitaler Form zu erwerben und natürlich zu lesen. Dabei ist die Darstellung sehr gelungen: Die Seiten werden nicht einfach nur angezeigt (auch das ist auf Wunsch möglich), sondern vielmehr präsentiert. Es erfolgen Übergänge zwischen den Panels, teilweise werden auch erstmal nur bestimmte Ausschnitte gezeigt, um die Spannung zu wahren was im nächsten Augenblick in einem anderen Teil des Bildes geschieht. In kürzester Zeit habe ich auf diese Weise die Civil War Reihe und Joss Whedons Astonishing X-Men Serie gelesen. Einfach mal testen, die Marvel App ist kostenlos und bietet immer auch Ausgaben zum hinein schnuppern an.

Plants vs. Zombies

Plants vs. Zombies ist eine Tower Defense Variante und hat mich bereits auf dem Mac in seinen Bann gezogen. Die Umsetzung der Schlacht zwischen Gartenpflanzen und modernden Zombies für das iPad ist gelungen, die Steuerung intuitiv und das Spiel hat nichts von seinem schrägen Humor verloren. Vorsicht: Macht süchtig!

Pulse

Pulse ist ein Feedreader mit sehr gelungener Optik und Handhabung. Das Interface ist gewollt einfach gehalten, Artikel kann man auf Wunsch auch Offline lesen oder sie zum späteren Lesen via Instapaper markieren.

Carcassone

Streng genommen ist Carcassone gar keine iPad App (jedenfalls noch nicht, ein Update soll später nachhelfen), trotzdem ist es den Coding Monkeys durch Programmier-Voodoo gelungen, höher aufgelöste Grafiken in der iPhone-Version unterzubringen, die beim Start im Zoom-Modus des iPad angezeigt werden. Damit haben sie etwas beachtliches geschafft: Das iPhone-Spiel sieht fast wie eine iPad App aus. Carcassone ist sehr gut umgesetzt und bietet ein kurzes aber gelungenes Tutorial an, das sogar ich verstanden habe (im Gegensatz zur Xbox Live Arcade Variante...). Dazu scheint das iPad für diese Art von Brettspiel Umsetzung wie geschaffen zu sein. Nun hoffe ich auf ein gutes Risiko, BattleTech und, und, und :)

Bereits in ihren anderen Inkarnationen unerlässlich und auch auf dem iPad extrem gelungen sind Things, Dropbox und Canabalt. Auch diverse andere Programme wie Flight Control HD, Galcon Fusion, Warpgate HD, GoodReader, Pages, Air Display und die mitgelieferten Apps verwende ich regelmäßig. Aber irgendwo muss dieser Artikel ja sein Ende finden ;).

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Zeugs gebacken kriegen und eine magische Ramschkiste

Posted on February 21, 2010

Um in meinen Umzug so etwas wie System zu bekommen und um nichts zu vergessen, war ich bis vor Kurzem auf der Suche nach einer elektronischen To-Do Liste, die meine Anforderungen erfüllt. Hängengeblieben bin ich letztendlich bei Things, einem Programm das auf dem bekannten Selbstmanagement-Konzept von David Allen basiert: Getting Things Done

Things und Anxiety

Things, das vom deutschen Entwickler Cultured Code stammt, nimmt die von Allen genannten Prinzipien und verpackt sie in ein sehr ansehnliches Gewand. Sowohl die Mac- als auch die iPhone-Version glänzen mit durchdachter Bedienung und aufgeräumter Oberfläche, ohne an Funktionen zu sparen. Dank AppleScript arbeitet es mit einer großen Zahl von Mac-Anwendungen zusammen, was insbesondere durch das systemweite Autofill großartig realisiert wurde. Seien es nun Bilder, Emails, Websites, Gegenstände aus Delicious Library oder Personen aus dem Adressbuch, einfach alles lässt sich als Vorlage für eine Aufgabe verwenden. Dass sich die Tasks auch mit Spotlight durchsuchen lassen, versteht sich von selbst.

Auch ohne ein großer Planer zu sein hat sich Things schon wenige Tage nach dem Download der 15-Tage Testversion so in meinen Workflow eingeschlichen, dass ich es nicht mehr missen möchte. Im Alltag setze ich zusätzlich Anxiety ein, welches mir die in Things noch offenen Punkte des aktuellen Tages dank iCal Synchronisierung jederzeit übersichtlich auflistet.

Dropbox

Ein weiteres großartiges Tool, auf das ich nicht mehr verzichten möchte, ist das Synchronisations-Programm Dropbox - Eine Art Ablage in der Wolke, auf den man von jedem Rechner aus zugreifen kann und der sich wie ein normaler Ordner ins System einfügt. So lässt sich beispielsweise die iTunes Library mit verschiedenen Rechnern teilen oder mit Hilfe von Truecrypt ein sicherer Datenbunker einrichten. Der Client ist neben dem obligatorischen Windows auch für MacOS und Linux erhältlich, außerdem kann man per iPhone oder über eine Website auf die Daten zugreifen. Neben der einfachen Datenspeicherung lassen sich auch Daten freigeben, auf die dann andere Nutzer zugreifen können. Dank Versionierung (als Nebenprodukt des eingesetzten Delta Encoding) ist die Sicherheit der Daten auch dann gewährleistet, wenn mehrere Benutzer die gleiche Datei bearbeiten. Dieses Video beschreibt ganz gut, wofür man Dropbox einsetzen kann:

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Random Stuff #3

Posted on July 24, 2009

Musik:
Am 29. Juni war es endlich soweit – In der Philipshalle in der Nähe von Düsseldorf besuchte ich mit einer Freundin das von mir lange herbeigesehnte Konzert der Nine Inch Nails. Aufgrund meiner bereits über die offizielle Bandwebsite gesicherten Tickets war schon der Einlass ein Traum – Freie Platzwahl war hier durchaus wörtlich zu nehmen. Auch das Konzert selbst enttäuschte nicht: Die Band wie auch die Zuschauer waren in Hochform, die Atmosphäre unbeschreiblich. Man konnte förmlich spüren, dass die Band ihren Spaß hatte. Auch die Setlist war phantastisch gewählt, darunter sogar einige sehr selten live gespielte Publikumsfavoriten. Zusammenfassend kann ich das Konzert nur als WHOOOOW!!! beschreiben! Ich wäre am liebsten noch auf das am nächsten Tag folgende Konzert in Berlin gegangen. Schade das es mit dem Ende der Tour vorerst vorbei sein wird mit NIN. Nicht ohne Grund war der Name der Tour „Wave Goodbye“…
In direktem Zusammenhang damit steht eine Gruppe, deren Songs ich derzeit öfter höre: Mew. Diese waren die Vorgruppe beim Konzert und haben mir gut genug gefallen um mir eines ihrer Alben bei iTunes zu kaufen. Mehr dazu folgt demnächst in einem eigenen Posting.

Games:
In den letzten Tagen habe ich inFamous durchgespielt, ein Open-World-Superhelden-Action-Adventure für Sonys PS3. Neben der Musik, die ich bereits hier ausführlich besprochen habe, wusste auch die Story zu gefallen, welche passenderweise in kurzen Comic-artigen Sequenzen erzählt wird. Insbesondere das Ende hat es mir angetan. Nicht ganz so gelungen sind die sich wiederholenden Sidequests und die stellenweise etwas lieblose Grafik. Dennoch ist inFamous ein tolles Spiel, das man sich als PS3-Besitzer auf jeden Fall einmal ansehen sollte.

Dazu habe ich ein wenig Punch-Out!! auf der Wii gezockt, ein Remake eines NES-Klassikers. Gesteuert wird ganz im Sinne des Originals per Steuerkreuz und zwei Buttons – Wildes Schattenboxen mit der Wiimote ist zwar optional ebenfalls möglich aber wenig empfehlenswert, da einfach zu träge und unpräzise. Im Gegensatz zu anderen Boxgames wie beispielsweise EA's Fight Night Serie steht der Spaß im Vordergrund – Realismus sucht man hier vergeblich. Ziel des Spiels ist es, Boxkämpfe mit dem Newcomer Little Mac zu bestreiten und natürlich zu gewinnen. Dabei tritt er gegen allerhand skurriler Gegner an, die jeweils eine bestimmte Schwachstelle haben, die es zu finden und auszunutzen gilt. Nicht selten wirkt das Spiel deswegen eher wie ein Puzzlegame als ein Actiontitel.

Filme:
Im Kino gab es zuletzt Ice Age 3 zu sehen, der mir nach dem etwas schwächeren zweiten Teil wieder sehr gut gefiel. Dazu handelte es sich um eine Vorstellung in 3D: Der Sprung den die Technik hier seit den alten Rot/Grün-Brillen gemacht hat ist ohne Zweifel beachtlich. Ich bin schon sehr auf Pixars UP gespannt, welcher (wie wohl alle kommenden Animationsfilme) ebenfalls in 3D zu sehen sein wird. Heute Abend geht es in Harry Potter and the Half-Blood Prince. Da ich die Bücher nicht gelesen habe bin ich gespannt, wie die Geschichte weitergehen wird.

Kryptographie:
Nachdem mir Bruce Schneiers erstes Buch, Applied Cryptography, schon hervorragend gefallen hat und ich auch sein Blog regelmäßig lese, war es unumgänglich mir im Anschluss auch sein zweites Buch, Secrets and Lies, zuzulegen. Es ist beeindruckend, wie locker er mit dem Thema umzugehen vermag. Sachliche Artikel und humorvolle Beispiele gehen fließend ineinander über und veranschaulichen die Probleme auf äußerst unterhaltsame Art.
Seit einigen Wochen verschlüssele ich nun mein MacBook Pro mit PGP Whole Disk Encryption und bin erstaunt, wie wenig Ressourcen AES-256 auf einem halbwegs aktuellen Computer bindet. Im normalen Arbeitsalltag ist nichts davon zu merken, und selbst Spiele büßen kaum an Geschwindigkeit ein. Einzig Festplattenintensive Anwendungen wie Final Cut werden wie erwartet spürbar langsamer. Neben der erhöhten Sicherheit gegenüber Filevault (welches nur das Home-Verzeichnis verschlüsselt) arbeitet WDE auch problemlos mit Time Machine zusammen, was es noch reizvoller erscheinen lässt. Wenn ihr viel mit eurem Laptop unterwegs seid und darauf Daten habt, die ihr auf keinen Fall in fremden Händen wissen wollt, dann ist die Investition mit Sicherheit sinnvoll.
Windows Vista User können auch das darin kostenlos enthaltene Bitlocker verwenden, welches ebenfalls mit AES-256 arbeitet, aber ein paar kleinere Nachteile aufweist. Für die meisten Anwender wird es aber sicherlich schon ausreichen. Hierbei kann ich zwar nichts zur Performance schreiben, aber ich denke die wird sich nicht dramatisch von der von PGP WDE unterscheiden. Eine weitere kostenlose Lösung für Windows-User ist das beliebte TrueCrypt, welches kaum Wünsche offen lässt.

iPhone und iPod Touch als Spielkonsole?

Posted on December 7, 2008

Es ist noch nicht lange her, da pries Steve Jobs den iPod Touch folgendermaßen an:

"It's the best portable device for playing games..."

Nun, vielleicht bleibt es nicht bei "portable" allein. Dass nach einem etwas holprigen Start mittlerweile durchaus einige tolle Spiele unter den über tausend Titeln zu finden sind, dürfte bekannt sein. Nicht so bekannt war bis jetzt allerdings eine undokumentierte Funktion im aktuellen SDK des iPhones, über die Ars Technica gestolpert ist: Über die Verwendung einer bestimmten Klasse ist möglich, jedes beliebige Programm auf einen externen Bildschirm auszuliefern. Das besondere daran? Offiziell war dies bisher nur mit Photos und Videos möglich.

Ein paar Zeilen Code und eine kleine Änderung an der Steuerung genügten bereits, um aus dem iPhone-Game Moto Chaser einen „Konsolentitel“ zu machen, der über die Bewegungssteuerung des iPod gesteuert, aber auf einem Fernseher ausgegeben wird.

Dargestellt wird das Spiel in 480p Widescreen, was der Auflösung von Nintendo's Wii im Progressive Scan Modus entspricht. Einzig das Kabel und die bei Moto Chaser auf 20 fps gesunkene Bildrate stören beim Genuss des Spiels auf dem großen Screen. Dennoch ist es ein interessantes Feature, dass einige neue Möglichkeiten für das Gerät eröffnet. Ein Multiplayer-Quizgame mit dem iPod als Buzzer auf dem Wohnzimmertisch? Warum nicht? Speicher für Fragen bietet das Gerät mehr als genug.

Man kann gespannt sein, ob und wann Apple diese Funktion offiziell freigeben wird.

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Äpfel und Füchse gegen Fenster

Posted on December 3, 2008

Apple knabbert weiter an Microsofts Betriebssystem-Vorherrschaft. Glaubt man den aktuellen Statistiken von Net Applications, so hat der Marktanteil von Windows erstmals seit Erhebung der Statistiken die 90%-Marke unterschritten. Aber bevor ich weiter darüber schreibe, sollte erst einmal geklärt werden, wie man zu diesen Daten kommt:

Net Applications ist unter anderem ein Anbieter von Statistik-Werkzeugen für Website-Betreiber. Die so erhobenen gesammelten Daten werden regelmäßig Online zur Verfügung gestellt, um Trends zu den so ermittelbaren Werten wie Browser, Bildschirmauflösung und eben Betriebssystem aufzuzeigen. Dementsprechend gibt es einige Einschränkungen in der Art der erfassten Computer. Zum einen bleiben reine Server außen vor, ein großer Teil der Linux-Welt fehlt damit völlig. Zum anderen lassen sich die Angaben gewissermaßen individuell „fälschen“. Einige Webbrowser, darunter Opera, ermöglichen es dem Nutzer sogar ohne großen Aufwand festzulegen, als was der Browser erkannt werden soll. Gleichermaßen wird bei Virtual Machines nur das Gast-OS erkannt, nicht aber das tatsächlich laufende Betriebssystem. Natürlich fehlen in der Statistik auch alle Computer, die nicht ans Web angeschlossen sind.

Nachdem nun klar ist, in welchem Rahmen die Zahlen zu verstehen sind, gehe ich ein wenig genauer darauf ein:

Marktanteile der Betriebssysteme im November

Es wäre übertrieben, eine Überschrift wie „Apple rollt den Markt auf“ zu wählen. Dazu kratzen die fast 9% der Mac-User noch viel zu wenig am Monopolisten aus Redmond. Dennoch ist es beachtlich, wie konstant Steve Jobs' Firma seit Jahren Marktanteile gewinnt, während Microsoft stets (in größerem Maße) Anteile verliert. Allein im starken vergangenen Monat konnte Apple 0,66% mit MacOS hinzu erobern, während MS trotz Vista 0,82% verlor.
Linux pendelt sich insgesamt bei etwas über 0,8% ein. Auch der Marktanteil der Pinguin-Anhänger steigt stetig, ist aber leider noch nicht der Rede wert. Geradezu schockierend wird der geringe Anteil der Linux-User, wenn man sich den Anteil von iPod Touch/iPhone betrachtet: Fast 0,4% der Website-Besucher verwenden diese Geräte. (!)

Marktanteile der Browser im November

Besser macht sich Open Source im Browser-Markt, denn hier macht Firefox dem Internet Explorer weiterhin erfolgreich zu schaffen. Der IE ist zwar noch immer dominant, fiel aber diesen Monat erstmals seit Netscape-Tagen knapp unter die 70%-Marke. Mozillas Fuchs schaffte es im Gegenzug erstmals auf beachtliche über 20%. Dahinter folgt mit etwas über 7% Safari. Weit abgeschlagen mit unter 1% teilen sich Opera, Googles Chrome und die Überreste von Netscape den Rest mit einigen Exoten wie der Playstation 3 und verschiedenen Mobiltelefonen.

Sollten Apple und Mozilla ihr Momentum des vergangenen Monats bis dahin durchhalten, so lägen sie bereits 2014 (MacOS bei den Betriebssystemen) respektive 2013 (Firefox im Browsermarkt) über den magischen 50%. ;)

(via Slashdot)

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Und er schreibt doch noch…

Posted on May 5, 2008

Nachdem es hier nun Monate still war, habe ich mich entschlossen, doch wieder ein Lebenszeichen von mir zu geben. Beginnen möchte ich diesmal mit der Kategorie Gadgets. Wie den meisten meiner Leser bekannt ist, bin ich ein großer Fan von elektronischem Spielzeug verschiedenster Art. In den vergangenen Wochen haben sich zu meinem bekannten Sortiment zwei weitere Kleinigkeiten hinzu gesellt – Das Logitech G25 und ein MacBook Pro.

Bei ersterem handelt es sich um Lenkradsystem zur Verwendung mit Rennspielen, insbesondere mit Sonys Gran Turismo 5 Prologue auf der Playstation 3. Als Besonderheit sind hier der Überzug des Steuers mit echtem Leder und die Stahlpedale zu nennen. Auch mit einer Schalteinheit können die meisten Konkurrenzsysteme nicht aufwarten. Leider bin ich bisher nicht zur ausgiebigen Nutzung gekommen, den derzeit verlangen einige andere Spiele meine Aufmerksamkeit. Der bisherige erste Eindruck ist allerdings hervorragend.

Das MacBook Pro stand ursprünglich gar nicht auf meinem Einkaufszettel. Spätestens nach meinen Erfahrungen mit dem Notebook meines Vaters stand ich der Idee eines mobilen Zweit-Rechners zwar schon seit längerem offen gegenüber, aber ein System welches meinen Anforderungen in Sachen Akkulaufzeit, Größe und Gewicht entsprach gab es nicht zu vertretbaren Preisen. Die Idee geriet aber zunehmend in Vergessenheit, bis ich eine Sonderausgabe der c't in die Finger bekam. Thema: Mac – Einsteiger, Umsteiger, Aufsteiger. Hier stolperte ich über das MacBook Air, welches während meines Brasilien-Urlaubs vorgestellt wurde.
Apple Gründer Steve Jobs versprach nichts geringeres als das flachste Notebook der Welt. Hätte ich damals schon mitbekommen, mit welcher Laufzeit die neueste Generation der mobilen Apfel Computer aufwarten kann, wäre ich vermutlich schon früher bei ihnen gelandet. Dazu kommt, dass die Geräte nicht zuletzt aufgrund des momentanen Dollarkurses günstig wie nie sind. Sicher, im Vergleich ist Apple noch immer eine Premium-Marke, aber für das Geld bekommt man auch einiges geboten. Mehr dazu aber weiter unten.
Noch am gleichen Abend ging es zum Gravis-Store, einem großen Apple-Vertragshändler. Dort angekommen, entschied ich mich letztendlich dann doch für das MBP: Nicht nur mein Fahrer und Zockkollege sähte Zweifel an meiner Entscheidung für das Air – Nein, sogar ein Angestellter des Shops riet mir davon ab. Da sich mittlerweile die Berichte über Hitzeprobleme bei diesem Gerät häufen, bin ich nicht unglücklich darüber.

Nun, was bekommt man denn nun geboten, werden einige Fragen. Ich könnte nun Antworten wie MacOS X, 2,4 Ghz C2D oder 200 GB Festplate geben, aber als frisch gebackener Mac-User muss ich auch eine Mac-typische Antwort auf die Frage geben:

Was man bekommt, sind clevere Ideen.

Schon nach wenigen Stunden mit MacOS fragt man sich, wieso diese oder jene Funktion nicht auch in Windows zu finden ist, obwohl eine Implementierung ein Klacks für Microsoft sein sollte... Mit Vista haben die Redmonder immerhin einen ersten Schritt in die richtige Richtung gewagt. Besonders angetan hat es mir als Intensivnutzer von Operas Mausgesten jedoch das Multi-Touchpad des MacBook. Damit lässt sich beispielsweise durch das Verwenden von zwei Fingern die Ansicht zoomen: Einfach zwei Finger nebeneinander auf das Touchpad legen und diese auseinanderziehen, bis man die gewünschte Vergrößerung erreicht hat. Intuitiv, einfach und genial. Natürlich gab es auch Startschwierigkeiten beim Umstieg – schließlich unterscheidet sich MacOS in vielerlei Hinsicht von Windows. Aber sind diese Hürden ersteinmal genommen, steht einem entspannten Arbeiten nichts mehr im Wege. Wenn man nicht aufgrund von bestimmten Anwendungen oder Spielen auf eine Windows-Maschine angewiesen ist und das nötige Kleingeld übrig hat, sollte man sich das MacBook Pro unbedingt einmal ansehen. Zur Not lässt sich mittels Boot-Camp auch hier Windows installieren, aber wer will das schon :)

Das düstere Geheimnis des Amiga Boing Balls

Posted on January 10, 2008

Die meisten alten Amiga-Hasen dürften ihn noch kennen - Den Amiga Ball. In meinem Stammforum ist man nun, nach all den Jahren, seinem dunklen Geheimnis auf die Schliche gekommen: Der Ball ist, in seiner ersten Erscheinungsform jedenfalls, in Wirklichkeit nur ein flacher Kreis! Das ist insbesondere deshalb verwunderlich, weil die Amiga Hardware durchaus problemlos im Stande gewesen wäre den Ball aus Polygonen zu berechnen. Man muss den Jungs zugute halten, dass sie ihrem Target wenigstens gerecht wurden – Im Gegensatz zu aktuelleren Produkten.

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CES ’08

Posted on January 7, 2008

Es ist wiedermal soweit – CES Zeit. Zum letzten Mal sprach Bill Gates seine Keynote. Und letztendlich gibt er seinen Posten bei Microsoft vollständig auf und überlässt das Feld Ballmer, Ozzie und Co.

Wie jedes Jahr wurden auch diesmal wieder einige nette Dinge für Menschen wie mich vorgestellt. So etwa dieses nette Display von Alienware:

Schade nur, dass dessen Höhe so gering ausfällt. Abhilfe schafft dieser Winzling ;)

Tag 5 – In der deutschen Kolonie

Posted on January 4, 2008

Wie bereits angekündigt waren wir heute bei einer meiner Cousinen und ihrem Mann, einem verdeckten Ermittler, in Blumenau zu Gast. Dazu kamen wiederum einige der bereits in den vorherigen Einträgen erwähnten Verwandten. Im Kontrast zu Gestern wohnen sie hier in einem der hübscheren Stadtteile. Schon bei der Anfahrt wurde deutlich, dass es sich um eine deutsche Kolonie handen musste: Wer sonst wäre so verwegen, hunderte Häuser im alten Fachwerkstil zu bauen. Dazu findet sich auf nahezu jedem Ladenschild die deutsche Flagge. Von den Plakaten zu den Themen Bier und Oktoberfest fange ich besser gar nicht erst an. Naja, wer es mag...
Endlich angekommen gab es auch gleich Essen. Es handelte sich erneut um Churrasco – Dank Swimmingpool jedoch in einem etwas anderen Ambiente.

Neben ein wenig geplansche im Pool versuchten wir uns am PC an einer Runde Pro Evolution (eine Raubkopie bei einem Polizisten!), was jedoch an einem Mangel von Controllern scheiterte. Auch die gewaltige MP3 Sammlung schien nicht auf legalem Wege zustande gekommen zu sein. Meine Versuche, sie vom Unrecht ihres Handels zu überzeugen, blieben übrigens ungehört...

P.S.: Habe bei Tag 1 noch zwei Bilder von der Landung hinzugefügt.

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Mobil im Netz mit Microsoft

Posted on March 29, 2007

Microsoft bastelt derzeit an einem neuen Mobile Browser mit dem Namen Deepfish für Windows Mobile (Version 5 wird vorausgesetzt). Ich hab das Ding jetzt seit einigen Minuten auf meinem Qtek 8500 installiert und bin begeistert.

Das ganze funktioniert folgendermaßen: Die dahinterliegende Servertechnologie wandelt die Desktopansicht in für das Gerät passende Thumbnails um, in welchen man sich dann per Zoom bewegen kann. Klickt man in der gezoomten Darstellung erneut, bekommt man einen Mauszeiger und kann links folgen. Wenn ihr ein passendes Gerät habt und gerne mal im Netz surft: Unbedingt ansehen!

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