Back@home

Wie erwartet bin ich gestern wieder in Frankfurt gelandet, wenn auch etwas verzögert. Zuerst hatte mein Flug von Florianopolis Verspätung, anschließend musste ich mit einigen anderen Deutschen eine Stunde in São Paulo am Schalter der Varig bangen, ob unser Gepäck denn auch aus der Maschine der GOL transferiert wurde. Und zu guter Letzt hatte auch mein Flug nach FFM Verspätung. Als ob dies nicht genügen würde, kam es auch bei der Gepäckausgabe zu einer halbstündigen Verzögerung – Das Flughafenpersonal bekam den Container mit den Koffern nicht auf… Trotz allem bin ich heil zu Hause angekommen, nicht zuletzt dank meinem geduldigen Abholservice. Danke dafür!

Kaum Daheim, schon wurde entspannungshalber erstmal die Konsole angeworfen, um neue Demos und Arcade-Testversionen herunterzuladen. Schon nach dem ersten Testspiel direkt gekauft wurde Rez HD, ein Remake des Shooters Rez, welcher auf Dreamcast und Playstation 2 erschien. Wer mehr darüber erfahren möchte, kann sich im entsprechenden Wikipedia-Eintrag oder dem gerade erschienen Review auf Gamespot informieren. Auch Jeff Gerstmann hat einen passenden Blogeintrag verfasst.

Wo wir gerade bei Blogs sind: Was mit meinem eigenen geschehen soll (in den ihr gerade lest), ist noch nicht entschieden. In den nächsten Tagen werde ich mir mehr Gedanken dazu machen, wie es hier weitergeht.

Tag 30 und 31 – Eine weitere Abschiedsfeier

Man scheint hier wirklich froh zu sein, mich loszuwerden. Denn anstatt mich nach der Abschiedsfeier vom Freitag langsam wieder zu verdrängen, möchte man wohl endgültig mit mir abschließen. Anders ist es nicht zu erklären, dass am Montag mit weitgehend den gleichen Leuten eine zweite Abschiedsfeier stattfand. Was es hierbei zu Essen gab, muss ich wohl nicht mehr extra erwähnen. Wie üblich war es viel zu viel und die Reste werden den Gastgeber, den ältesten meiner Onkel väterlicherseits, wohl noch viele weitere Tage erfreuen. Auf den Bildern ist davon nur knapp ein Viertel zu sehen:

Der heutige Tag bestand primär aus Reisevorbereitungen und Nichtstun, kurz unterbrochen vom Kistentransport im Rahmen des Umzugs meines Vaters. Die Hauptarbeit übernimmt glücklicherweise eine Umzugsfirma am Freitag, sonst wäre dies ein wenig entspannter Urlaub geworden. 😉
Da ich nun alle meiner persönlichen Daten auf diesem Rechner beseitigen werde, wird man hier erst aus Deutschland wieder neue Beiträge von mir finden. Danke fürs Lesen!

Tag 26 bis 29 – Das Ende naht

Der Donnerstag war von den Vorbereitungen meiner Abschiedsfeier geprägt, die am Freitag stattfand. Am späten Abend schaute meine Tante nochmal mit ihrem Mann vorbei – Und lieferte mir die nächsten fünf Folgen der zweiten Heroes Staffel. Daneben beäugten sie mißtrauisch meinen WCC.

Nach dem Aufstehen und der obligatorischen Dusche war erstmal Heroes-Zeit. Fünf Episoden sind leider viel zu schnell vorbei. Und das Ende befriedigt natürlich auch nicht…
Zur Feier selbst hat sich nochmal ein Großteil meiner Verwandschaft eingefunden. Zu Essen gab es, wie sollte es anders sein, Churasco. Bevor uns letztendlich alle Gäste verließen und von mir verabschiedeten, wollten nun auch weitere Leute aus meiner Verwandschaft den original Aperture Science Weighted Companion Cube zu Gesicht bekommen. Ich bezweifle, dass irgendjemand davon versteht, was es damit auf sich hat und meine Erklärungsversuche sind wohl weitgehend gescheitert. Ich konnte letztendlich jedem nur empfehlen, Portal durchzuspielen oder zumindest jemandem dabei zuzuschauen.

Am Samstag besuchten wir einen Bekannten meines Vaters, der ebenfalls kürzlich nach Brasilien ausgewandert ist. Den Großteil des Tages verbrachte ich jedoch mit seinem Sohn und der Neuinstallation von Windows XP auf dessen Rechner, nachdem dieser schon beim ersten hochfahren einen BSoD zeigte und sich anderen Rettungsversuchen gnadenlos widersetzte. Zumindest für eine Runde Micro Machines auf einem SNES Emulator hatten wir anschließend noch Zeit.

Heute ging es erneut zu meiner Stiefschwester nach Itajaí, wo es Kaffee und Kuchen gab. Da ich ersteres bekanntlich nicht leiden kann, nahm ich mit einem Kakao vorlieb. Wo wir gerade beim Thema sind: Danach versuchten wir in den zwei hiesigen großen Supermärkten, Kaffee (in Bohnenform) für meine Mutter aufzutreiben – Jedoch vergeblich. Es gibt dutzende Kaffeesorten, aber selbst mahlen scheint sogar hier aus der Mode zu sein.
Darüber hinaus war Metal Slug 3 auf der PSP angesagt. Nachdem wir ja in Curitiba auf der Xbox360 hoffnungslos versagten, konnte ich bei der Handheld-Version (Unendlichen Continues sei Dank) wenigstens das Ende sehen.

Curitiba aftermath

Hallo Zusammen!
Meine Cousine hat mich gebeten, die Sache mit dem Alligator in Curitibas Park klarzustellen. Entgegen meiner Behauptung handelt es sich nicht um eine Urban Legend. Um dies zu unterstreichen, sollte ich mich auf Youtube nach entsprechenden Beiträgen umsehen. Natürlich habe ich genau das getan, und ich muss hiermit zugeben: Sie hat Recht.

Hey all!
Just a quick note here. My cousin wanted me to clarify that the alligator in curitiba’s park is not an urban legend, but indeed a true story. She told me to check for some videos on youtube, and surely I did. So I have to admit: She is right.

Tag 24 und 25 – Geburtstag und Jesus

Nach meiner Rückkehr aus Curitiba frisch erholt, ging es am Dienstag zur Geburtstagsfeier meines Onkels. Neben mit Würstchen belegten Brötchen, einer Art Lasagne und Kuchen gab es auch Brownies. Schon über eine Woche ohne Churasco – Ich bin beeindruckt.

Heute besuchten wir Jesus. Der steht hier in Form einer Statue auf einem Berg (vergl. hier) und erfreut die Bewohner mit seinem in der Schüssel integrierten Skybeamer, der in der Regel auf die Häuser der Stadt strahlt. Daneben wechselt er des Nachts regelmäßig die Farbe. Wir waren allerdings tagsüber bei ihm und wurden so von den Lichtspielen verschont. Einzig das dort oben permanent laufende Conquest of Paradise nervte gewaltig.