Random Stuff
Musik:
Durch Guitar Hero 3 bin ich auf das Album Sam's Town von The Killers aufmerksam geworden. Ihr Stil schwankt irgendwo zwischen Rock und Britpop, beides eigentlich nicht mein Genre. Aber irgendwie gefiel es mir doch gut genug, um das Album bei iTunes zu kaufen. Des Weiteren finden sich momentan die Soundtracks von Shadow of the Colossus und The Kingdom in meinen Playlists. In den kommenden Wochen erwarte ich gespannt die Veröffentlichung des neuen Albums der Black Mages.
Filme:
Auch wenn ihr den Film vielleicht bereits als Directors Cut auf DVD besitzt - Blade Runner Final Cut auf Blu-ray muss man als Fan des Films besitzen. Nicht wegen der paar umgeschnittenen Szenen – Nein die Bildqualität an sich ist einfach so unglaublich viel besser. Was hier an Restaurationsarbeit geleistet wurde, lässt selbst Star Wars alt aussehen. Einfach wow!
Web:
Mit GameSpot geht es weiter bergab. Nach Frank Provo, Alex Navarro und Jeff Gerstmann haben nun auch Ryan Davis und Jason Ocampo das Team verlassen. Langsam muss ich mir wohl wirklich eine neue Game-Site suchen
Und noch ein Rhythmusspiel – fast jedenfalls…
Puzzle Quest zeigte erst kürzlich, was man aus der ungewöhnlichen Mischung von Puzzle- und Rollenspiel herausholen kann - und gewann damit eine Auszeichnung nach der Anderen.

Nun schickt sich Patapon auf Sonys Playstation Portable an, an den Erfolg anzuknüpfen. Dessen Verschmelzung von Echtzeitstrategie, Godgame und Rhythmusspiel ist dabei nicht weniger abgedreht als jene des RPG-Puzzles.
Worum geht es? Das Volk der Patapons (Augäpfel mit Armen und Beinen), benötigt göttliche Führung. Diese bekommen sie natürlich durch den Spieler. Anders als in vergleichbaren Spielen beeinflusst man die Spielwelt jedoch nicht per Mausklick oder einfachen Tastendruck, sondern nutzt die „heiligen Trommeln“ um seine Anhänger dazu zu bringen, die eigenen Wünsche zu erfüllen. Die getrommelten Rhythmen ermöglichen nicht nur Angriffe, Rückzüge und das Wirken göttlicher Magie, sondern dienen beispielsweise auch dazu, in Minispielen weitere Opfergaben hinzuzuverdienen. Dabei kann es sich um Ausrüstung, Waffen, Rohstoffe oder ganz andere Dinge handeln, die einem die Arbeit erleichtern oder beispielsweise das Wiederbeleben verstorbener Krieger ermöglichen. Ein weiterer Unterschied zu herkömmlichen Godgames ist die Perspektive: Man verfolgt das Geschehen wie in einem 2D-Jump&Run von der Seite.
Wenn ihr ausgefallene Spielideen mögt und eine PSP besitzt, solltest ihr Euch zumindest die Demo einmal anschauen.
Lasst Euch von dem Trailer nicht abschrecken. Patapon ist nicht umsonst derzeit eines der höchstbewerteten PSP Spiele überhaupt auf Metacritic. Testet es selbst!
Es ist nicht leicht, ein Held zu sein…
...doch es macht trotzdem mächtig Spaß. Worum es geht? Schon bei Rez HD, dem letzten von mir gekauften Game, spielte die Musik eine große Rolle. Zuvor verbrachte ich in Brasilien nicht wenig Zeit mit Elite Beat Agents, einen Rhythmusspiel. Nun ging ich den nächsten Schritt: Guitar Hero 3
Für jene paar Menschen, die mit diesem Titel nichts anfangen können, eine Kurzfassung: Guitar Hero ist derzeit eines der erfolgreichsten Musikspiele überhaupt. Ziel ist es, die auf dem Bildschirm erscheinenden Noten per Tastendruck auf der beiliegenden Plastik-Gitarre nachzuspielen. Das klingt erst einmal simpel. Nach einigen Stunden Einarbeitungszeit ist es das sogar – Auf dem einfachsten Schwierigkeitsgrad. Denn zuletzt wartet der schwierigste Modus: Hierbei wird tatsächlich jede Note des Liedes gespielt. Die Arbeit entspricht damit jener eines Gitarristen, der das Lied tatsächlich spielt. Die Auswahl umfasst dabei Songs von Guns 'n Roses, Slayer, Kiss, ZZ Top und vielen Anderen mehr oder weniger bekannten Künstlern.
Da ich mittlerweile den einfachsten Schwierigkeitsgrad überwunden habe, ist es Zeit ein kleines Fazit zu liefern:
Guitar Hero rockt!
Ja, es ist gewöhnungsbedürftig bis peinlich mit der Plastik-Gitarre den Rockstar heraushängen zu lassen. Aber nachdem man die anfängliche Skepsis überwunden und einige Stücke gespielt hat, fühlt man sich tatsächlich wie ein Held an der Gitarre.
Schafft man es dann noch einen Freund davon zu überzeugen, den Bass/Zweite Gitarre zu übernehmen, beginnt man zu erahnen, welchen Spaß die Amerikaner bereits mit Rock Band haben. Denn Rock Band treibt das Mehrspielerkonzept auf die Spitze - mitgeliefert werden zwei Gitarren, ein Schlagzeug und ein Mikrofon. Bei uns erscheint es allerdings erst im zweiten Quartal des Jahres.
Doch zurück zu Guitar Hero 3: Um Euch einen Eindruck vom Spiel zu vermitteln, habe ich ein kleines Video gebastelt:
P.S.: Der Verspieler am Anfang war natürlich volle Absicht, um die Folgen zu verdeutlichen!
Verwirrung in New York
Was passiert, wenn über 200 Menschen sich in New Yorks Grand Central Station plötzlich nicht mehr bewegen? Diesem Experiment sind die Leute von Improv Everywhere nachgegangen. Und auch wenn sie sich selbst nicht als Flash-Mob bezeichnen, so ist das Ergebnis doch das selbe – Jede Menge verwirrte Menschen...
Seht es Euch selbst an:
Auch ihre anderen Videos sind durchaus einen Blick wert.
Cloverfield
Gerade gesehen: Cloverfield, der neue Film von J.J. Abrams, dem Schöpfer von Lost. Wer noch nichts von dem Film gehört hat, findet hier den Trailer (oder direkt bei Universal in HD). Da man sich im Vorfeld bemüht hat, keine Details über den Film an die Öffentlichkeit zu lassen, werde auch ich hier kein Spielverderber sein. Nur soviel sei gesagt:
Auch wenn die permanent wackelnde Handkamera-Optik recht anstrengend ist, so hat sie dennoch ihren Reiz seit Blair Witch nicht verloren. Der Zuschauer ist stets mitten im Geschehen, hat aber niemals den vollen Überblick über die Situation, in der die Charaktere sich gerade befinden. Und gerade das hilft dem Film, seine spannende und stellenweise bedrückende Atmosphäre aufzubauen. Roland Austinat hat den Film in seinem Blog passend beschrieben, und dabei belasse ich es auch. Von mir eine 8/10 – Anschauen ist Pflicht, wenn man solche Filme mag.
P.S.: Vor Betrachtung des Films vielleicht noch interessant: Die Drei Viral-Newssendungen zum Film. Hier sind sie gesammelt in einem Clip zu finden.
Back@home
Wie erwartet bin ich gestern wieder in Frankfurt gelandet, wenn auch etwas verzögert. Zuerst hatte mein Flug von Florianopolis Verspätung, anschließend musste ich mit einigen anderen Deutschen eine Stunde in São Paulo am Schalter der Varig bangen, ob unser Gepäck denn auch aus der Maschine der GOL transferiert wurde. Und zu guter Letzt hatte auch mein Flug nach FFM Verspätung. Als ob dies nicht genügen würde, kam es auch bei der Gepäckausgabe zu einer halbstündigen Verzögerung - Das Flughafenpersonal bekam den Container mit den Koffern nicht auf... Trotz allem bin ich heil zu Hause angekommen, nicht zuletzt dank meinem geduldigen Abholservice. Danke dafür!


Kaum Daheim, schon wurde entspannungshalber erstmal die Konsole angeworfen, um neue Demos und Arcade-Testversionen herunterzuladen. Schon nach dem ersten Testspiel direkt gekauft wurde Rez HD, ein Remake des Shooters Rez, welcher auf Dreamcast und Playstation 2 erschien. Wer mehr darüber erfahren möchte, kann sich im entsprechenden Wikipedia-Eintrag oder dem gerade erschienen Review auf Gamespot informieren. Auch Jeff Gerstmann hat einen passenden Blogeintrag verfasst.

Wo wir gerade bei Blogs sind: Was mit meinem eigenen geschehen soll (in den ihr gerade lest), ist noch nicht entschieden. In den nächsten Tagen werde ich mir mehr Gedanken dazu machen, wie es hier weitergeht.