Thorwan's blog oder was sonst so passiert…

Jetzt in Ihrem Kino…

Posted on May 5, 2008

In den letzten Monaten bin ich gleich in den Genuss zweier toller Filme gekommen: Juno und Iron Man. Bei Juno handelt es sich um eine kurzweilige Mischung aus Drama und Komödie. Die Story dreht sich um die 16-jährige Juno, die ungewollt schwanger wird. Nach reichlichen Diskussionen mit ihren Eltern beschließt sie, das Kind auszutragen, um es dann zur Adoption freizugeben. Mehr möchte ich über den Film eigentlich nicht schreiben – Schaut ihn Euch an! Dass der Film zwar für vier Oscars nominiert wurde, aber nur einen davon gewann, ist eigentlich eine Schande. Gerade Ellen Page, die Darstellerin der Juno, hätte den kleinen goldenen Kerl mehr als verdient.

Iron Man hingegen ist ein klassischer Superheldenfilm, der sich durch seinen unkonventionellen Helden (hervorragend gespielt von Robert Downey Jr.), seine relativ unverbrauchte Geschichte und nicht zuletzt seinen cleveren Humor von der aktuellen Welle an Comic-Verfilmungen abzusetzen vermag. Dass die Effekte rundum gelungen sind, muss man bei diesem Genre wohl nicht extra erwähnen.

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Spiele, Spiele, Spiele

Posted on May 5, 2008

Was kann so wichtig sein, dass es von Gran Turismo abhält?

Da haben wir beispielsweise Lost Odyssey, ein Rollenspiel-Epos von den Final Fantasy Machern, begleitet wie immer von Nobuo Uematsus wundervollen Klängen. Ich übertreibe nicht wenn ich schreibe: Allein der Soundtrack rechtfertigt imho den Kauf des Spiels - Einfach umwerfend!

Dann wäre da noch Ikaruga, ein Shooter der alten Schule vom Typ „Raumschiff fliegt von unten nach oben über den Screen und ballert unzählige Gegner in Stücke“ mit einigen neuen Ideen. Einziger Negativpunkt ist der heftige Schwierigkeitsgrad, der in der Spielautomaten-Herkunft begründet liegt. Aber auch so motiviert es immer wieder zu einer Runde zwischendurch.

Zu guter Letzt ist kürzlich GTA4 erschienen – mit geschätzten 100.000.000 Dollar (!) Produktionskosten nichts geringeres als das teuerste Videospiel aller Zeiten. Selbst die meisten Hollywood-Filme kommen mit geringeren Budgets aus. Der Hype ist dementsprechend gewaltig ausgefallen und jeder dürfte inzwischen auf die eine oder andere Form von Werbung gestoßen sein. Es bleibt abzuwarten ob der Publisher des Spiels, Take 2, sich durch die GTA4-Einnahmen vor einer feindlichen Übernahme durch ihren Konkurrenten EA schützen kann...
Billig wird das Vergnügen jedenfalls nicht: Das Spiel erhielt von den Kritikern durchweg Traumwertungen und wird sich entsprechend verkaufen. Ob diese 100%-Reviews gerechtfertigt sind, muss jeder für sich selbst entscheiden. Ich persönlich halte Grand Theft Auto 4 für ein hervorragendes Spiel – Aber wie jedes Andere auch hat es seine Macken und Schwachstellen.

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Und er schreibt doch noch…

Posted on May 5, 2008

Nachdem es hier nun Monate still war, habe ich mich entschlossen, doch wieder ein Lebenszeichen von mir zu geben. Beginnen möchte ich diesmal mit der Kategorie Gadgets. Wie den meisten meiner Leser bekannt ist, bin ich ein großer Fan von elektronischem Spielzeug verschiedenster Art. In den vergangenen Wochen haben sich zu meinem bekannten Sortiment zwei weitere Kleinigkeiten hinzu gesellt – Das Logitech G25 und ein MacBook Pro.

Bei ersterem handelt es sich um Lenkradsystem zur Verwendung mit Rennspielen, insbesondere mit Sonys Gran Turismo 5 Prologue auf der Playstation 3. Als Besonderheit sind hier der Überzug des Steuers mit echtem Leder und die Stahlpedale zu nennen. Auch mit einer Schalteinheit können die meisten Konkurrenzsysteme nicht aufwarten. Leider bin ich bisher nicht zur ausgiebigen Nutzung gekommen, den derzeit verlangen einige andere Spiele meine Aufmerksamkeit. Der bisherige erste Eindruck ist allerdings hervorragend.

Das MacBook Pro stand ursprünglich gar nicht auf meinem Einkaufszettel. Spätestens nach meinen Erfahrungen mit dem Notebook meines Vaters stand ich der Idee eines mobilen Zweit-Rechners zwar schon seit längerem offen gegenüber, aber ein System welches meinen Anforderungen in Sachen Akkulaufzeit, Größe und Gewicht entsprach gab es nicht zu vertretbaren Preisen. Die Idee geriet aber zunehmend in Vergessenheit, bis ich eine Sonderausgabe der c't in die Finger bekam. Thema: Mac – Einsteiger, Umsteiger, Aufsteiger. Hier stolperte ich über das MacBook Air, welches während meines Brasilien-Urlaubs vorgestellt wurde.
Apple Gründer Steve Jobs versprach nichts geringeres als das flachste Notebook der Welt. Hätte ich damals schon mitbekommen, mit welcher Laufzeit die neueste Generation der mobilen Apfel Computer aufwarten kann, wäre ich vermutlich schon früher bei ihnen gelandet. Dazu kommt, dass die Geräte nicht zuletzt aufgrund des momentanen Dollarkurses günstig wie nie sind. Sicher, im Vergleich ist Apple noch immer eine Premium-Marke, aber für das Geld bekommt man auch einiges geboten. Mehr dazu aber weiter unten.
Noch am gleichen Abend ging es zum Gravis-Store, einem großen Apple-Vertragshändler. Dort angekommen, entschied ich mich letztendlich dann doch für das MBP: Nicht nur mein Fahrer und Zockkollege sähte Zweifel an meiner Entscheidung für das Air – Nein, sogar ein Angestellter des Shops riet mir davon ab. Da sich mittlerweile die Berichte über Hitzeprobleme bei diesem Gerät häufen, bin ich nicht unglücklich darüber.

Nun, was bekommt man denn nun geboten, werden einige Fragen. Ich könnte nun Antworten wie MacOS X, 2,4 Ghz C2D oder 200 GB Festplate geben, aber als frisch gebackener Mac-User muss ich auch eine Mac-typische Antwort auf die Frage geben:

Was man bekommt, sind clevere Ideen.

Schon nach wenigen Stunden mit MacOS fragt man sich, wieso diese oder jene Funktion nicht auch in Windows zu finden ist, obwohl eine Implementierung ein Klacks für Microsoft sein sollte... Mit Vista haben die Redmonder immerhin einen ersten Schritt in die richtige Richtung gewagt. Besonders angetan hat es mir als Intensivnutzer von Operas Mausgesten jedoch das Multi-Touchpad des MacBook. Damit lässt sich beispielsweise durch das Verwenden von zwei Fingern die Ansicht zoomen: Einfach zwei Finger nebeneinander auf das Touchpad legen und diese auseinanderziehen, bis man die gewünschte Vergrößerung erreicht hat. Intuitiv, einfach und genial. Natürlich gab es auch Startschwierigkeiten beim Umstieg – schließlich unterscheidet sich MacOS in vielerlei Hinsicht von Windows. Aber sind diese Hürden ersteinmal genommen, steht einem entspannten Arbeiten nichts mehr im Wege. Wenn man nicht aufgrund von bestimmten Anwendungen oder Spielen auf eine Windows-Maschine angewiesen ist und das nötige Kleingeld übrig hat, sollte man sich das MacBook Pro unbedingt einmal ansehen. Zur Not lässt sich mittels Boot-Camp auch hier Windows installieren, aber wer will das schon :)