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WordPress Aktualisierung und Fix
Kleine Notiz am Rande: Alle bei mir gelagerten WordPress-Blogs sind nun mit der aktuellen Version 2.8.3 versehen. Auch gehört nun dieses Problem der Vergangenheit an.
Update: Als Reaktion wurde nun 2.8.4 veröffentlicht (und ebenfalls installiert)
Sowas von Retro
Zeit für ein weiteres Spiel. Diesmal geht es um Space Invaders Infinity Gene für iPhone/iPod Touch, welches vor einigen Tagen von Taito im AppStore veröffentlicht wurde und bisher sehr gute Kritiken bekommen hat. Um es vorneweg zu nehmen: Auch diese Zeilen werden überaus positiv ausfallen.

Space Invaders Infinity Gene
Im Gegensatz zum schnell-bunt-blinkenden Space Invaders Extreme, welches ich vor einiger Zeit für die 360 in Erwägung gezogen hatte, kommt Infinity Gene optisch geradezu minimalistisch daher. Das jedoch ist volle Absicht, denn das Spiel zelebriert geradezu sein Alter (immerhin ist das Original bereits 31 Jahre alt!) und seinen Einfluss auf das gesamte Space-Shooter-Genre.
Der Titel ist Programm – Nach einer Einleitung mit einem Darwin-Zitat findet man sich im schwarzweiß des Klassikers von 1978 wieder, wo man wie damals die heranrückenden Außerirdischen mit seinem sich nur nach links und rechts bewegbaren Raumschiff mit einzelnen Geschossen aufhalten muss. Aus meiner Wortwahl wird schon klar, dass es nicht dabei bleibt: Nach einer gewissen Punktzahl schaltet man weitere „Gene“, meist in Form von Power-Ups, frei, welche man für den nächsten Durchgang einsetzen kann. Nach und nach macht man so die gesamte Entwicklung des Genres bis zur heutigen Zeit durch. Das eigene Raumschiff wird frei beweglich, die Levels werden bunter und bekommen 3D-Effekte und der einzelne Schuss weicht Zielsuchlasern, Gravitationsbomben und Schnellfeuerwaffen. Ständig wird man an andere Spiele erinnert, die das Erbe von Space Invaders angetreten haben. Mal wirkt es wie eine Hommage an Galaga, während man in späteren Levels unweigerlich an Ikaruga oder gar Rez denken muss.
Das reguläre Spiel ist leider bereits nach wenigen Stunden wieder vorbei, doch selbst nach zweimaligem durchspielen habe ich erst einen Bruchteil der Extras freigespielt. Weitere Motivation bietet der Music-Modus, bei dem Infinity Gene aus einem Song ein neues Level generiert. Natürlich lassen sich auch hierbei weiter Gene sammeln – Das spielen dieser Levels ist also nicht nur schmuckes Beiwerk. Gerade wenn man vom Hard-Schwierigkeitsgrad einmal gefrustet ist, kann eine Runde mit The Verve's Bittersweet Symphony Wunder wirken.