Knoten im Gehirn

Es ist mal wieder an der Zeit, über ein Spiel zu reden. Diesmal ist es kein Musikspiel, versprochen ;-). Braid, so der Name des Spiels von Indie-Developer Jonathan Blow, sieht auf den ersten Blick wie ein gewöhnliches Jump&Run mit interessantem Grafikstil aus.

Kein gewöhnliches Jump&Run...
Kein gewöhnliches Jump&Run...

Spätestens nach dem ersten Bildschirmtod wird jedoch klar, dass Tim, so der Name der spielbaren Figur, die Zeit zurückzudrehen vermag. Auf diese Weise lässt sich ähnlich wie in Prince of Persia: The Sands of Time jeder Fehltritt ungeschehen machen. Und das ist erst der Anfang, denn die Manipulation der Zeit spielt in den unterschiedlichen Spielabschnitten zunehmend eine bedeutendere Rolle. Parallel zu Tims Fähigkeiten steigt auch die Komplexität der Rätsel, welche es zu lösen gilt. Ryan Davis hat es in seinem Review sehr treffend formuliert:

The solutions can take a long, long time to reveal themselves to you, but you feel like the smartest person in the world right after you finish a particularly head-wringing puzzle.

Ebenso gelungen wie die Spielmechanik ist die Story, welche zwar während der Levels selbst etwas zu kurz kommt, aber dafür am Ende umso mehr einschlägt. Leider ist zum vollständigen Verständnis wie schon bei Assassins Creed der Besuch einiger Websites anzuraten, welche ich aus Spoilergründen jedoch hier nicht verlinken werde. Nichtsdestotrotz ist Braid eines der besten Spiele, die XBLA derzeit zu bieten hat, und jeden Cent wert. Unbedingt die Testversion herunterladen und anschauen!

Als Xbox360 Besitzer muss man Braid gespielt haben!
Als Xbox360 Besitzer muss man Braid gespielt haben!

P.S.: Auch eine PC-Version soll noch dieses Jahr erscheinen.