Tops und Flops 2008

Da sich das Jahr nun langsam dem Ende nährt, beglücke ich Euch hiermit mit meinen persönlichen drei Top-Kandidaten dieses Jahres in den Kategorien Filme, Musik und natürlich Games. Die Reihenfolge der Benennungen könnt ihr getrost ignorieren, seht einfach alle drei als erste Plätze :). Zusätzlich gibt es in jeder Kategorie etwas, dass mich dieses Jahr enttäuscht hat. Aber genug geschwafelt:

Games

Ohne Zweifel die meiste Zeit habe ich dieses Jahr mit den beiden Teilen von RockBand verbracht. Das Spiel ist einfach ein Multiplayer-Kracher und hat sich seinen Platz in dieser Liste redlich verdient. Im Einzelspieler-Bereich vermochten mich das Xbox Live Arcade Spiel Braid und Metal Gear Solid 4 besonders zu fesseln. Während Ersteres durch eine intelligente Story und brilliante Puzzles überzeugen kann, so sind es bei MGS4 die perfekt durchgestylten cineastischen Momente, die in den Bann ziehen.

Enttäuschend: Die Art, wie Sony die Moderation benutzer-erstellter Levels in LittleBigPlanet angegangen ist, war mehr als unglücklich. Schade, denn eigentlich ist das Spiel wirklich toll gemacht.

Musik

Mit Darkness and Starlight haben Nobuo Uematsu und seine Kollegen bei den Black Mages erneut ein erstklassiges Album abgeliefert. Bei dem titelgebenden 15-minütigen Song ist es ihnen erneut gelungen, ihre Fans zu überraschen: Mit einer Rock-Oper, die von Maria und Draco aus Final Fantasy VI handelt und natürlich auch auf dessen Soundtrack basiert. Das Experiment ist geglückt, und ich bin sehr auf das nächste Album gespannt. Neben dem hier schon ausführlicher besprochenen, Ohrwurm-gefüllten Album zu Dr. Horrible’s Sing-Along Blog gehört auch die CD zum Spielemusik-Event Video Games Live, welches ich dieses Jahr in Leipzig besuchen durfte, zu meinen Lieblingen.

Bonus: Erst dieses Jahr entdeckt und für gut befunden – Brian Tyler’s Soundtrack zu Children of Dune von 2003.

Enttäuschend: Day & Age von The Killers blieb leider hinter meinen Erwartungen zurück. Zu poppig die Songs, zu langweilig die Rhythmen – Keinesfalls schlecht, aber ich habe mir deutlich mehr erhofft.

Filme

Bereits Anfang des Jahres erschienen, und immernoch in der Liste: Juno und Iron Man. Beiden gemein ist, dass die Hauptdarsteller perfekt passen und in ihren Rollen voll überzeugen – Auch der Spaß kommt nicht zu kurz. Damit enden aber naturgemäß die Gemeinsamkeiten zwischen dem Drama um ein schwangeres Mädchen und der Verfilmung eines Comics um einen profitversessenen Waffenhändler, der zum Superhelden wird. Oh, und natürlich sind Beide absolut genial :). Der dritte im Bunde ist ebenfalls ein Film über einen Comic-Helden: The Dark Knight, die Fortsetzung zu Batman Begins. Hier sticht insbesondere Heath Ledger in seiner Rolle des Joker hervor und spielt Christian Bale (Batman) gnadenlos an die Wand.

Enttäuschend: Indiana Jones 4 gehört zu den Sequels, die man lieber hätte lassen sollen. Gut gemeint, aber… – Schade drum.
Sonderpreis: The Ruins lief in der Sneak Preview und lässt mich ohne zu zögern den Goldenen Hundehaufen zücken. Ich bereue jede Minute, die ich im Kino mit diesem Film verbracht habe. Wow, war der schlecht!

Was waren dieses Jahr Eure Favoriten und Enttäuschungen?