Und los gehts…

In Tradition meines Brasilien-Blogs folgt nun in hoffentlich einigermaßen regelmäßigen Abständen mein Gran Canaria-Blog. Hier nun der erste Eintrag:

Unsere Hinreise über den Kölner Flughafen verlief ohne weitere Zwischenfälle, und so konnten wir am Las Palmas Airport wie geplant unseren Mietwagen, einen VW Fox, in Empfang nehmen. Die erste Etappe auf dem Weg zum Hotel über die Autobahn GC-1 ließ bei einem Blick aus dem Fenster schon erahnen, auf welcherlei Gelände wir bei unserer Fahrt ins Landesinnere treffen würden: Serpentinen, so weit das Auge reicht. Und so war es dann auch, stets am Rande des Hangs ging es im Dunkeln den Berg hinauf nach San Bartalomé, wo sich unser Hotel befindet. Entgegen den Anweisungen von Alltours verzichteten wir allerdings auf das Hupen an jeder unübersichtlichen Kurve – Sonst wären wir aus dem Hupen gar nicht mehr herausgekommen. Stattdessen setzten wir auf Vorsicht und den gesunden Menschenverstand.

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Freude am Fahren..?

Schließlich kamen wir wohlbehalten in unserer Unterkunft an, wo wir unerwartet zügig direkt in unser Zimmer geführt wurden und erschöpft ins Bett fielen. Heute früh gab es um neun Frühstück, anschließend machten wir uns daran die nähere Umgebung des Hotels zu erkunden. Nachdem wir genug steile Pfade erklommen hatten, fuhren wir zu unserem ersten Sight-Seeing Ziel: Dem Roque Nublo, das Wahrzeichen Gran Canarias.

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Der Nebelfels aka Roque Nublo

Erneut waren Serpentinen mit die einzige Möglichkeit, dorthin zu gelangen. Doch was schon im Dunkeln beeindruckte, ließ einem bei Tageslicht nicht selten den Mund offen stehen. Die Landschaft ist einfach atemberaubend. Nahezu ausgetrocknete Gebiete wechseln mit grünen Wäldern, die mal Kakteen und Palmen, mal (weiter oben) Nadelbäume beinhalten.

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Mitten im Nirgendwo

Bevor wir den Felsen ansteuerten, machten wir noch einen Zwischenstopp in Tejeda, einer kleinen Stadt im Zentrum der Insel, die für ihre erstklassigen Marzipan und Mandelgebäcke bekannt ist (Von letztem haben wir uns persönlich überzeugen können). Hier nahmen wir spanisches Omelett (mit Kartoffeln) zu uns und fuhren anschließend weiter den Berg hinauf, bis wir den Parkplatz am Roque Nuble erreichten. Das „am“ ist allerdings übertrieben, denn bis man letztendlich wirklich davorsteht, hat man gut zwei Stunden damit verbracht, steile Pfade empor zu steigen. Doch für diese Aussicht hat es sich gelohnt:

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Sieht aus wie die Landschaft einer Modelleisenbahn, nicht?
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El Fraile - Der Mönch