Zeugs gebacken kriegen und eine magische Ramschkiste

Um in meinen Umzug so etwas wie System zu bekommen und um nichts zu vergessen, war ich bis vor Kurzem auf der Suche nach einer elektronischen To-Do Liste, die meine Anforderungen erfüllt. Hängengeblieben bin ich letztendlich bei Things, einem Programm das auf dem bekannten Selbstmanagement-Konzept von David Allen basiert: Getting Things Done

Things und Anxiety

Things, das vom deutschen Entwickler Cultured Code stammt, nimmt die von Allen genannten Prinzipien und verpackt sie in ein sehr ansehnliches Gewand. Sowohl die Mac- als auch die iPhone-Version glänzen mit durchdachter Bedienung und aufgeräumter Oberfläche, ohne an Funktionen zu sparen. Dank AppleScript arbeitet es mit einer großen Zahl von Mac-Anwendungen zusammen, was insbesondere durch das systemweite Autofill großartig realisiert wurde. Seien es nun Bilder, Emails, Websites, Gegenstände aus Delicious Library oder Personen aus dem Adressbuch, einfach alles lässt sich als Vorlage für eine Aufgabe verwenden. Dass sich die Tasks auch mit Spotlight durchsuchen lassen, versteht sich von selbst.

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Auch ohne ein großer Planer zu sein hat sich Things schon wenige Tage nach dem Download der 15-Tage Testversion so in meinen Workflow eingeschlichen, dass ich es nicht mehr missen möchte. Im Alltag setze ich zusätzlich Anxiety ein, welches mir die in Things noch offenen Punkte des aktuellen Tages dank iCal Synchronisierung jederzeit übersichtlich auflistet.

Dropbox

Ein weiteres großartiges Tool, auf das ich nicht mehr verzichten möchte, ist das Synchronisations-Programm Dropbox – Eine Art Ablage in der Wolke, auf den man von jedem Rechner aus zugreifen kann und der sich wie ein normaler Ordner ins System einfügt. So lässt sich beispielsweise die iTunes Library mit verschiedenen Rechnern teilen oder mit Hilfe von Truecrypt ein sicherer Datenbunker einrichten. Der Client ist neben dem obligatorischen Windows auch für MacOS und Linux erhältlich, außerdem kann man per iPhone oder über eine Website auf die Daten zugreifen. Neben der einfachen Datenspeicherung lassen sich auch Daten freigeben, auf die dann andere Nutzer zugreifen können. Dank Versionierung (als Nebenprodukt des eingesetzten Delta Encoding) ist die Sicherheit der Daten auch dann gewährleistet, wenn mehrere Benutzer die gleiche Datei bearbeiten. Dieses Video beschreibt ganz gut, wofür man Dropbox einsetzen kann:

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