Tag 1 – oder so…

Hallo werte Leser. Ich schreibe diese Zeilen am 31.12. um etwa 3 Uhr Lokalzeit. Warum das relevant ist?

Nun, bis jetzt habe ich seit dem Abflug noch keinen nennenswerten Schlaf gefunden. Aber sobald dieser Eintrag beendet ist, wird zumindest ein wenig davon nachgeholt. Das ist auch der Grund dafür, weshalb ich Euch ein Video erspare.

Kommen wir zum wesentlichen – Was ist zwischen dem Abreisetag und der Gegenwart geschehen?
Kurz gesagt: Einiges. Die letzten Stunden vor dem Flug verbrachte ich mit meinen Fahrern im McDonalds. Ein dickes Dankeschön nochmal für das Fresspaket :). Nach der kurzen Verabschiedung wurde noch flott das Gepäck durchleuchtet, und wenig später saß ich bereits im Flieger nach São Paulo. Meinen Fensterplatz an der Vorderseite des linken Flügels konnte ich richtig genießen – denn der Platz neben mir war leer. In Sachen Unterhaltung könnte sich die VARIG ruhig noch steigern – Einen einzigen Film (Bourne 3), dazu noch auf 4:3 verstümmelt, und einen gewaltigen Haufen Werbung gab es unterwegs zu sehen. Dafür war das Essen ganz ok, wenn auch nicht sättigend. Nochmal danke für das Fresspaket :). Die Landung in São Paulo verlief ruhig – beachtlich war aber die geringe Höhe über den Häusern der Stadt, als wir unsere Warteschleifen flogen. Neben der stellenweise sehr kreativen Architektur ist die schiere Menge an Grünzeug noch eine Erwähnung wert – Auch in den Städten.

Weiter ging es mit der GOL von SP nach Florianópolis. Oder sollte es jedenfalls, denn der Flieger hatte eine Stunde Verspätung.
Also wiedermal zu McDonalds. Interessante Anmerkung für Kenner der Restaurantkette: Die Burgerkarte ist mit der unsrigen identisch.
Selbst den McFischstäbchen gibt es unter anderem Namen. Jedoch gibt es zusätzlich einige Meter entfernt einen Eissalon-McDonalds. Neben den üblichen McFlurries gibt es hier noch ein dutzend weitere Sorten.
60 Minuten später ging es weiter: Neben einem alleinerziehenden Vater aus den Staaten samt Tochter war es nicht ganz so ruhig, aber eine Stunde konnte man das verschmerzen. Nach einer holprigen Landung ging es via Gangway aus dem Flugzeug. Zum ersten Mal kam ich mit der Sonne Brasiliens direkt in Berührung – Erste überlegungen, ob ich nicht im Flugzeug auf den Abend warten sollte, gingen mir durch den Kopf. Aber ich bin ja kein Feigling – Also bewegte ich mich geschwind in die Gepäckhalle, wo neben meinem Gepäck auch gleich meine Verwandschaft auf mich wartete.

Auf der Fahrt zu unserem Ziel, Balneário Camboriú, konnte ich allerhand seltsames erleben. Vom spontanen 3-Minuten-Weltuntergangs-Regen über wilde Hunde auf der Autobahn bis hin zu Fahrradfahrern im Gegenverkehr auf selbiger war alles dabei.
Das am Straßenrand genug Reifenteile und Schrottwagen herumlagen, um ein großes Lager zu füllen, brauche ich wohl nicht zu erwähnen. Dennoch ist die Stadt selbst wirklich schön anzusehen. Überall finden sich nette Details. Sei es nun eine Allee, in deren Mitte bunte Blumen gepflanzt wurden, oder alle paar Meter in einer anderen Farbe leuchtende Bürgersteige.
Als wir endlich angekommen waren, gings erstmal unter die Dusche. Drei mal täglich lautet hier das Motto, denn es ist verdammt warm.

Kurz darauf mussten wir schon wieder los – Ein weiterer Teil meiner Verwandschaft, darunter Tante, zwei Cousinen und ein Cousin, lud ein. Churrasco war angesagt. Anschließend ging es zurück, wo ich nun an diesen Zeilen tippe. Morgen bzw. Heute kommt Jahresende-bedingt noch ein gutes Stück mehr Verwandschaft vorbei… Ich Müde -> Ende.

Edit: Prima, Blog kaputt… Bis Morgen oder so. *stöhn*

Edit2: Wenn mir jetzt noch jemand erklärt, warum WP mir zwischendurch immer mal wieder unvermittelt geschützte Leerzeichen in den Code eingebaut hat, ohne diese in der Codeansicht anzuzeigen, wäre mir geholfen. Ein wacher Blick in den Quelltext hat geholfen, das Problem zu finden und zu beheben.

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